Einfaches Selbstgemachtes Affenbrot mit Vanilleglasur

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Dieses Affenbrot ist der perfekte Genuss für gemütliche Sonntage, Brunch mit Freunden oder als süßer Start in den Tag. Der weiche, zarte Hefeteig wird zu kleinen Kugeln geformt, in Zimt und Zucker gewälzt, gebacken und anschließend mit einer samtigen Vanilleglasur überzogen. Das Ergebnis: unwiderstehlich weiches Gebäck mit einer karamellisierten Kruste und einer süßen Glasur, die in jede Ritze läuft.

Affenbrot ist in den USA als „Monkey Bread“ bekannt, hat aber längst auch in deutschen Küchen einen Platz gefunden. Es ist wunderbar gesellig, weil jeder einfach Stücke abzupfen kann – ideal für Familien, Kaffeerunden oder als Hingucker auf dem Kuchenbuffet. Die Vanilleglasur macht das Gebäck besonders saftig und gibt ihm einen unverwechselbaren Geschmack.


Welcher Hefeteig eignet sich am besten für Affenbrot?

Für das perfekte Affenbrot eignet sich ein klassischer, leicht süßer Hefeteig am besten. Er sollte schön elastisch sein, damit sich die kleinen Kugeln formen lassen und beim Backen locker aufgehen. Am einfachsten gelingt das mit frischer Hefe, lauwarmer Milch und etwas Butter für die nötige Saftigkeit.

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Zutaten für Einfaches Selbstgemachtes Affenbrot mit Vanilleglasur

  • Mehl: Das Grundgerüst des Hefeteigs, am besten Typ 405 für eine zarte Krume.
  • Frische Hefe: Sorgt für das Aufgehen und die fluffige Textur.
  • Milch: Gibt dem Teig Feuchtigkeit und macht ihn geschmeidig.
  • Zucker: Für die leichte Süße im Teig und die karamellige Kruste.
  • Butter: Für ein zartes Mundgefühl und reiches Aroma.
  • Salz: Verstärkt den Geschmack und balanciert die Süße.
  • Zimt: Verleiht dem Affenbrot sein typisches Aroma.
  • Vanilleextrakt: Für die Glasur und feines Vanillearoma.
  • Puderzucker: Die Basis der Glasur, macht sie wunderbar cremig.
  • Etwas Wasser oder Milch: Um die Glasur auf die gewünschte Konsistenz zu bringen.

So bereitest du Einfaches Selbstgemachtes Affenbrot mit Vanilleglasur zu

Schritt 1: Hefeteig ansetzen

In einer Schüssel die lauwarme Milch mit Zucker verrühren, die zerbröckelte Hefe hinzufügen und 10 Minuten ruhen lassen, bis die Mischung schäumt. Mehl, Salz und weiche Butter dazugeben und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zugedeckt 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Schritt 2: Teig formen

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten und in kleine Stücke (ca. walnussgroß) teilen. Jede Portion zu einer Kugel rollen.

Schritt 3: In Zimt und Zucker wälzen

In einer Schale Zucker mit Zimt mischen. Die Teigkugeln zuerst in geschmolzene Butter tauchen, dann im Zimtzucker wenden.

Schritt 4: Kugeln schichten und gehen lassen

Die Kugeln in eine gefettete Gugelhupf- oder Kranzform schichten, dabei locker einfüllen. Zugedeckt weitere 20–30 Minuten gehen lassen.

Schritt 5: Backen

Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30–35 Minuten goldbraun backen. Kurz abkühlen lassen, dann stürzen.

Schritt 6: Vanilleglasur zubereiten und überziehen

Puderzucker, Vanilleextrakt und so viel Wasser oder Milch verrühren, bis eine dickflüssige Glasur entsteht. Das warme Affenbrot großzügig damit überziehen und am besten frisch genießen.


Servieren und Aufbewahren

Affenbrot schmeckt frisch am allerbesten, wenn es noch leicht warm ist und die Glasur zart schmilzt. Reste kannst du luftdicht verpackt bei Raumtemperatur 1–2 Tage aufbewahren. Kurz im Ofen aufgewärmt, schmeckt es wieder wie frisch gebacken. Für längere Aufbewahrung kannst du Affenbrot auch einfrieren – nach dem Auftauen kurz aufbacken und frisch glasieren.


Häufig gestellte Fragen

Muss ich frische Hefe verwenden, oder geht auch Trockenhefe?

Trockenhefe funktioniert genauso gut. Verwende ein Päckchen (7 g) für dieses Rezept und mische sie direkt unter das Mehl.

Kann ich das Affenbrot auch am Vortag vorbereiten?

Ja, du kannst den Teig am Vorabend zubereiten, die Kugeln formen und in die Form schichten. Über Nacht abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen, am nächsten Morgen nur noch backen und glasieren.

Welche Formen eignen sich, wenn ich keine Gugelhupfform habe?

Auch eine Kastenform oder runde Springform funktionieren. Wichtig ist, dass du die Form gut einfettest.

Kann ich dem Teig Rosinen oder Nüsse hinzufügen?

Natürlich! Hebe sie nach dem Kneten unter den Teig oder streue sie zwischen die Kugeln in der Form für zusätzlichen Biss.

Wie bekomme ich eine besonders zarte Glasur?

Mit Puderzucker, wenig Flüssigkeit und echter Vanille oder Vanilleextrakt. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch verlaufen.

Ist Affenbrot auch vegan möglich?

Ja, ersetze Milch und Butter durch pflanzliche Alternativen und verwende eine pflanzliche Glasur. So gelingt auch eine vegane Variante.


Mehr Hefeteig-Ideen gefällig?

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  • Zimtschnecken mit Frischkäseglasur für klassische Zimtliebhaber.
  • Nusszopf mit karamellisierten Walnüssen für extra Crunch.
  • Schoko-Babka – ein schokoladiger Hefegenuss aus Osteuropa.
  • Apfelschnecken mit Zimtzucker für den Herbst.
  • Brioche-Brötchen: besonders weich, buttrig und vielseitig.

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Einfaches Selbstgemachtes Affenbrot mit Vanilleglasur


  • Author: Kate Walton
  • Total Time: 50–55 Minuten
  • Yield: 8

Description

Dieses einfache Affenbrot aus fluffigem Hefeteig wird zu kleinen Kugeln geformt, in Zimt und Zucker gewälzt, goldbraun gebacken und mit einer cremigen Vanilleglasur überzogen. Perfekt für ein geselliges Frühstück, Brunch oder zum Kaffee. Jeder kann sich ganz einfach ein Stück abzupfen!


Ingredients

300 g Mehl (Typ 405)

21 g frische Hefe (½ Würfel)

150 ml lauwarme Milch

60 g Zucker

50 g weiche Butter (plus etwas für die Form und zum Wälzen)

1 Prise Salz

2 TL Zimt

100 g Zucker (zum Wälzen)

120 g Puderzucker (für die Glasur)

1 TL Vanilleextrakt

23 EL Milch oder Wasser (für die Glasur)


Instructions

1. Milch mit 60 g Zucker verrühren, Hefe hineinbröckeln und 10 Minuten stehen lassen, bis sie schäumt.

2. Mehl, Salz und 50 g weiche Butter zugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen.

3. Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten, in ca. 35–40 kleine Stücke teilen und zu Kugeln formen.

4. 100 g Zucker mit Zimt vermischen. Kugeln erst in geschmolzene Butter, dann im Zimtzucker wenden.

5. Die Kugeln locker in eine gefettete Gugelhupf- oder Springform schichten. Nochmals 20–30 Minuten gehen lassen.

6. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze 30–35 Minuten goldbraun backen. 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen.

7. Für die Glasur Puderzucker, Vanilleextrakt und 2–3 EL Milch/Wasser zu einer dickflüssigen Glasur verrühren. Über das warme Affenbrot träufeln und servieren.

Notes

Der Teig geht besonders schön auf, wenn die Milch nur lauwarm (nicht heiß!) ist.

Die Kugeln beim Schichten locker einfüllen, damit sie genug Platz zum Aufgehen haben.

Das Affenbrot schmeckt am besten frisch – für extra Genuss kurz vor dem Servieren nochmals leicht erwärmen.

  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 30–35 Minuten
  • Category: Hefegebäck
  • Method: Backen
  • Cuisine: International

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 290
  • Sugar: 17
  • Sodium: 170
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 5
  • Unsaturated Fat: 2
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 48
  • Fiber: 2
  • Protein: 5
  • Cholesterol: 18

Keywords: Affenbrot, Monkey Bread, Hefegebäck, Brunch

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