Zarte Pfefferminzcreme, die zwischen zwei seidigen Schokoladenschichten liegt – diese selbstgemachten Pfefferminzpralinen erinnern an klassische After-Dinner-Mints, sind aber noch frischer und intensiver im Aroma. Sie sind perfekt, wenn du ein elegantes, dabei erstaunlich einfaches Dessert suchst, das auf der Zunge zerschmilzt.
Ob als Geschenk aus der Küche, zum Adventstee, nach einem festlichen Menü oder einfach als kleine Belohnung zwischendurch: Diese Pralinen lassen sich gut vorbereiten, sind lange haltbar und sehen auf jedem Teller beeindruckend aus.
Was macht diese selbstgemachten Pfefferminzpralinen so besonders?
Das Geheimnis liegt in der Balance aus Süße, Frische und zartschmelzender Schokolade. Die Pfefferminzfüllung ist cremig, aber schnittfest, sodass du saubere, schöne Schichten bekommst. Durch die dunkle Schokolade entsteht ein angenehmer Kontrast, der die Frische der Minze noch mehr hervorhebt – ganz ohne künstlichen Nachgeschmack. Außerdem brauchst du keinen Pralinenprofi-Trick: Ein einfaches Formen, Kühlen und Überziehen reicht völlig aus.

Zutaten für Selbstgemachte Pfefferminzpralinen
Puderzucker
Sorgt für eine glatte, feine und schneeweiße Füllung, die nicht knirscht und sich gut formen lässt.
Sahne
Verleiht der Pfefferminzcreme eine angenehm cremige Konsistenz und mildert die Süße des Puderzuckers.
Butter
Bringt Geschmack, verbindet die Zutaten der Füllung und sorgt dafür, dass sie im Mund besonders zart schmilzt.
Pfefferminzextrakt
Der Star der Pralinen: Schon wenige Tropfen geben eine intensive, klare Minznote. So kannst du das Aroma perfekt an deinen Geschmack anpassen.
Salz
Eine kleine Prise Salz rundet die Süße ab und macht den Geschmack insgesamt voller und ausgewogener.
Zartbitterschokolade
Sie bildet die Hülle der Pralinen. Die leichte Bitterkeit der dunklen Schokolade harmoniert wunderbar mit der süßen Minzcreme.
Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
Sorgt dafür, dass die Kuvertüre beim Überziehen glatter wird und einen schönen Glanz bekommt.
Weiße Schokolade (optional)
Kann für ein dekoratives Muster oder Sprenkel auf den Pralinen verwendet werden – das unterstreicht den Kontrast und macht sie noch festlicher.
Grobe Zuckerstreusel oder Meersalzflocken (optional)
Geben einen dezenten Crunch und setzen optisch kleine Highlights auf der Schokoladenoberfläche.
Frische Minzblätter (optional)
Ideal zum Garnieren auf der Platte – sie lassen sofort erkennen, welche Geschmackrichtung dich erwartet.
So bereitest du Selbstgemachte Pfefferminzpralinen zu
Schritt 1 – Pfefferminzcreme vorbereiten
Siebe den Puderzucker in eine große Schüssel, damit keine Klümpchen bleiben. Sahne, weiche Butter, Pfefferminzextrakt und eine Prise Salz hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät oder einem stabilen Teigspatel verrühren. Zuerst wirkt die Masse bröselig, wird aber nach und nach zu einem weichen, formbaren Teig, ähnlich wie Marzipan. Falls die Masse zu trocken ist, teelöffelweise etwas Sahne ergänzen, ist sie zu weich, etwas mehr Puderzucker einarbeiten.
Schritt 2 – Füllung formen und kühlen
Aus der Pfefferminzmasse walnussgroße Portionen abnehmen und sie zu Kugeln oder kleinen Scheiben formen. Für besonders gleichmäßige Pralinen kannst du die Masse auch zwischen zwei Bögen Backpapier etwa 5–7 mm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher Kreise ausstechen. Die geformten Pfefferminzscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mindestens 30–45 Minuten im Kühlschrank oder 15 Minuten im Gefrierfach fest werden lassen.
Schritt 3 – Schokolade schmelzen
Die Zartbitterschokolade grob hacken und zusammen mit dem Kokosöl über einem warmen Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen. Dabei immer wieder umrühren, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht. Die Schokolade sollte flüssig, aber nicht zu heiß sein, damit die Pfefferminzfüllung nicht schmilzt, wenn du sie eintauchst.
Schritt 4 – Pfefferminzscheiben überziehen
Die gekühlten Pfefferminzscheiben einzeln mit einer Pralinengabel oder zwei Gabeln in die geschmolzene Schokolade tauchen, kurz abtropfen lassen und wieder auf das Backpapier setzen. Wenn du zweischichtige Pralinen möchtest, zuerst eine dünne Schicht Schokolade auf das Blech geben, die Pfefferminzscheiben daraufsetzen und nach dem Festwerden noch einmal komplett überziehen.
Schritt 5 – Dekorieren
Solange die Schokolade noch weich ist, Pralinen nach Belieben mit etwas gehackter weißer Schokolade, Zuckerstreuseln oder einem Hauch Meersalz bestreuen. Für eine elegante Optik kannst du mit einem Teelöffel dünne Fäden aus weißer Schokolade über die Oberfläche ziehen.
Schritt 6 – Fest werden lassen und servieren
Die überzogenen Pralinen im Kühlschrank vollständig durchkühlen lassen, bis die Schokolade fest ist. Anschließend kannst du sie in Pralinenförmchen setzen oder auf einer Platte anrichten. Vor dem Servieren 5–10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit sich Aroma und Textur optimal entfalten.
Servieren und Aufbewahren
Die selbstgemachten Pfefferminzpralinen passen hervorragend zu Kaffee, Espresso oder einem Dessertwein nach einem festlichen Menü. Auf einer Etagere zusammen mit anderen Plätzchen oder Pralinen sehen sie besonders edel aus. Auch als kleines Gastgeschenk in einer hübschen Schachtel oder einem Glas mit Schleife machen sie richtig Eindruck.
Zur Aufbewahrung die Pralinen in einer luftdicht schließenden Dose lagern, am besten kühl und trocken. Im Kühlschrank halten sie sich etwa 2 Wochen frisch. Zwischen die Lagen kannst du Backpapier legen, damit sie nicht aneinanderkleben. Du kannst die Pralinen auch einfrieren: In einer gut verschlossenen Dose halten sie bis zu 2 Monate. Vor dem Verzehr langsam im Kühlschrank auftauen lassen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich statt Pfefferminzextrakt auch Pfefferminzöl verwenden?
Ja, das ist möglich, allerdings ist Pfefferminzöl deutlich konzentrierter als Pfefferminzextrakt. Starte mit 1–2 Tropfen, probiere die Masse und taste dich vorsichtig weiter vor, bis die gewünschte Intensität erreicht ist. Zu viel Öl kann schnell überwältigend wirken.
Welche Schokolade eignet sich am besten?
Am besten verwendest du Zartbitterschokolade oder Zartbitterkuvertüre mit einem Kakaoanteil von 55–70 %. Sie liefert genug Aroma und Bitterkeit, damit die Pralinen nicht zu süß werden. Vollmilchschokolade funktioniert ebenfalls, ergibt aber insgesamt süßere Pralinen.
Kann ich die Pfefferminzpralinen vegan zubereiten?
Ja, ersetze dafür die Sahne durch eine pflanzliche Schlagcreme oder Kokosmilch und verwende vegane Margarine statt Butter. Achte außerdem darauf, dass die verwendete Schokolade vegan ist. Die Zubereitung bleibt ansonsten identisch.
Wie bekomme ich eine schön glatte Oberfläche ohne Schlieren?
Wichtig ist, dass die Schokolade nicht zu heiß wird und dass du die Pralinen nach dem Überziehen auf Backpapier absetzt. Ein kleiner Zusatz von Kokosöl macht die Schokolade fließfähiger und sorgt für Glanz. Wenn du besonders perfektionistisch bist, kannst du die Schokolade temperieren, ist für dieses Rezept aber nicht zwingend nötig.
Kann ich die Füllung einfärben oder aromatisch variieren?
Auf jeden Fall! Für eine leichte Pastellfarbe kannst du ein wenig grüne Lebensmittelfarbe in die Pfefferminzcreme einrühren. Alternativ lässt sich das Aroma verändern, z.B. mit Orangenabrieb, Vanilleextrakt oder einem Hauch Espressoextrakt – dann sind es zwar keine klassischen Pfefferminzpralinen mehr, aber genauso lecker.
Wie weit im Voraus kann ich die Pralinen vorbereiten?
Du kannst die Pfefferminzfüllung bereits 1–2 Tage im Voraus formen und gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Fertig überzogene Pralinen lassen sich problemlos eine Woche im Voraus zubereiten, sofern sie kühl und luftdicht verpackt aufbewahrt werden.
Mehr Pralinen- und Konfekt-Ideen gefällig?
Wenn dir diese selbstgemachten Pfefferminzpralinen gefallen, wirst du auch diese Ideen lieben:
- Zartbitter-Orangen-Trüffel mit einem Hauch Orangenlikör für fruchtige Schokoladenfans.
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- Espresso-Schoko-Trüffel für alle, die Kaffee und Schokolade nicht trennen möchten.
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Und lass mich gerne wissen, wie deine Version gelungen ist: Hast du die Füllung ganz klassisch gelassen oder mit etwas Pfefferminzlikör verfeinert? Vielleicht hast du sogar eine andere Schokoladensorte ausprobiert oder ein ganz eigenes Dekor kreiert? Ich freue mich immer zu hören, wie du die Rezepte für dich anpasst. Fragen sind natürlich auch willkommen – lass uns gemeinsam noch bessere Pralinen zaubern.

Selbstgemachte Pfefferminzpralinen
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: ca. 20 Pralinen
Description
Zarte Pfefferminzcreme zwischen zwei Schichten dunkler Schokolade – diese selbstgemachten Pfefferminzpralinen sind das perfekte kleine Dessert nach dem Essen oder ein edles Geschenk aus der Küche. Sie sind schnell gemacht, gut vorzubereiten und bringen mit ihrer frischen Minznote und der zartschmelzenden Schokolade garantiert Weihnachtsmarkt- und After-Dinner-Feeling auf deinen Tisch.
Ingredients
250 g Puderzucker
40 ml Schlagsahne
25 g weiche Butter
1 TL Pfefferminzextrakt (nach Geschmack bis 1,5 TL)
1 Prise Salz
350 g Zartbitterschokolade oder Zartbitterkuvertüre
1 EL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
30 g weiße Schokolade (optional für Deko)
1 EL Zuckerstreusel oder Meersalzflocken (optional)
einige frische Minzblätter (optional zum Garnieren)
Instructions
1. Puderzucker in eine große Schüssel sieben, damit keine Klümpchen bleiben.
2. Sahne, weiche Butter, Pfefferminzextrakt und eine Prise Salz zum Puderzucker geben.
3. Alles mit dem Handrührgerät oder einem stabilen Teigspatel zu einer glatten, formbaren Masse verrühren.
4. Falls die Masse zu trocken ist, teelöffelweise etwas Sahne ergänzen, ist sie zu weich, mehr Puderzucker einarbeiten.
5. Aus der Pfefferminzmasse walnussgroße Portionen abnehmen und zu Kugeln oder flachen Scheiben formen.
6. Alternativ die Masse zwischen zwei Bögen Backpapier 5–7 mm dick ausrollen und Kreise ausstechen.
7. Die geformten Pfefferminzscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
8. Mindestens 30–45 Minuten im Kühlschrank oder 15 Minuten im Gefrierfach fest werden lassen.
9. Zartbitterschokolade grob hacken und mit dem Kokosöl über dem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen.
10. Schokolade glatt rühren, bis sie flüssig und glänzend ist, dabei nicht zu heiß werden lassen.
11. Die gekühlten Pfefferminzscheiben mit einer Pralinengabel oder zwei Gabeln in die Schokolade tauchen.
12. Überschüssige Schokolade leicht abklopfen und die Pralinen zurück auf das Backpapier setzen.
13. Optional zuerst eine dünne Schicht Schokolade als Boden aufs Blech streichen, Pfefferminzscheiben daraufsetzen und nach dem Festwerden erneut komplett überziehen.
14. Weiße Schokolade schmelzen und mit einem Löffel dünne Fäden oder kleine Tupfen auf die noch weichen Pralinen geben.
15. Nach Belieben mit Zuckerstreuseln oder einigen Meersalzflocken bestreuen.
16. Pralinen im Kühlschrank vollständig auskühlen lassen, bis die Schokolade fest geworden ist.
17. Die fertigen Pfefferminzpralinen in Pralinenförmchen setzen oder dekorativ auf einer Platte anrichten.
18. Vor dem Servieren 5–10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit sie ihr Aroma voll entfalten.
Notes
Verwende möglichst fein gesiebten Puderzucker, damit die Füllung schön glatt wird und nicht krümelt.
Taste dich beim Pfefferminzextrakt langsam an deine Lieblingsintensität heran – zu viel kann schnell sehr dominant werden.
Achte darauf, dass die Pfefferminzscheiben beim Überziehen gut durchgekühlt sind, damit sie in der warmen Schokolade nicht schmelzen oder ihre Form verlieren.
- Prep Time: 25 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Category: Pralinen & Konfekt
- Method: ohne Backen
- Cuisine: international
Nutrition
- Serving Size: 1 Praline
- Calories: 110
- Sugar: 13
- Sodium: 10
- Fat: 6
- Saturated Fat: 4
- Unsaturated Fat: 1.5
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 14
- Fiber: 1
- Protein: 1
- Cholesterol: 5
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