Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf

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Ein Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf bringt genau die Mischung auf den Tisch, die in der kalten Jahreszeit besonders gut passt: kräftiger Kakao, ein saftiger Rührteig und ein klarer, frischer Pfefferminzton. Die glänzende Schokoladenglasur macht ihn festlich, während zerstoßene Zuckerstangen für Knusper und Farbe sorgen.

Der Kuchen ist unkompliziert genug für einen gemütlichen Sonntagnachmittag, sieht aber elegant genug für Adventskaffee, Weihnachtsbrunch oder ein winterliches Dessertbuffet aus. Durch Buttermilch und Öl bleibt die Krume weich und feucht, ohne schwer zu wirken.


Wie intensiv sollte die Pfefferminze im Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf schmecken?

Pfefferminze sollte den Schokoladengeschmack unterstützen, nicht überdecken. Ein kleiner Anteil Pfefferminzextrakt reicht meist aus, weil er sehr konzentriert ist. Wer es dezenter mag, startet mit wenig Aroma und setzt den frischeren Akzent lieber über zerstoßene Pfefferminzbonbons oder Zuckerstangen auf der Glasur. So bleibt der Gugelhupf schokoladig, bekommt aber diesen typischen winterlichen Frischekick.

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Zutaten für Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf

Weizenmehl bildet das stabile Grundgerüst des Rührteigs und sorgt dafür, dass der Gugelhupf sauber aus der Form kommt.

Backkakao bringt die dunkle Farbe und den kräftigen Schokoladengeschmack. Ungesüßter Kakao ist ideal, weil die Süße dann besser kontrolliert werden kann.

Zucker macht den Kuchen nicht nur süß, sondern unterstützt auch die saftige, weiche Krume.

Brauner Zucker ergänzt eine leichte Karamellnote und passt besonders gut zur dunklen Schokolade.

Backpulver und Natron lockern den Teig. Natron arbeitet besonders gut mit der Säure der Buttermilch zusammen.

Salz hebt den Schokoladengeschmack hervor und verhindert, dass der Kuchen flach süß schmeckt.

Eier binden die Zutaten und geben dem Gugelhupf Struktur.

Buttermilch macht den Teig saftig und zart. Außerdem unterstützt sie eine feine, gleichmäßige Porung.

Pflanzenöl hält den Kuchen länger weich als reine Butter und sorgt für eine angenehm feuchte Textur.

Heißer Kaffee intensiviert den Kakao, ohne dass der Kuchen deutlich nach Kaffee schmecken muss.

Vanilleextrakt rundet die Schokolade ab und macht das Aroma voller.

Pfefferminzextrakt ist der zentrale Frischegeber. Er sollte sparsam dosiert werden, damit der Geschmack nicht medizinisch wirkt.

Zartbitterschokolade gibt der Glasur Tiefe und einen eleganten Schmelz.

Sahne macht die Glasur glatt, glänzend und gut gießbar.

Butter verleiht der Schokoladenglasur einen schönen Glanz und eine geschmeidige Konsistenz.

Zuckerstangen oder Pfefferminzbonbons sorgen als Topping für Farbe, Crunch und einen zusätzlichen Minzduft.


So bereitest du Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf zu

Schritt 1: Gugelhupfform vorbereiten

Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Gugelhupfform mit etwa 2,4 Liter Fassungsvermögen gründlich ein und bestäube sie mit etwas Kakao oder Mehl. Besonders die Rillen der Form sollten gut bedeckt sein, damit der Kuchen später sauber herausgleitet.

Schritt 2: Trockene Zutaten mischen

Gib Mehl, Backkakao, Zucker, braunen Zucker, Backpulver, Natron und Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles sorgfältig mit einem Schneebesen. Dadurch verteilen sich die Triebmittel gleichmäßig, und der Teig bekommt später eine schöne Struktur.

Schritt 3: Flüssige Zutaten verrühren

Verquirle Eier, Buttermilch, Pflanzenöl, Vanilleextrakt und Pfefferminzextrakt in einer zweiten Schüssel. Rühre nur so lange, bis alles verbunden ist. Der Pfefferminzextrakt sollte gleichmäßig verteilt sein, damit einzelne Stücke nicht zu intensiv schmecken.

Schritt 4: Teig zusammenführen

Gieße die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten und verrühre alles auf niedriger Stufe oder mit einem Teigspatel. Sobald keine großen Mehlnester mehr sichtbar sind, gib den heißen Kaffee dazu und rühre ihn vorsichtig ein. Der Teig wird recht flüssig; genau das sorgt später für die saftige Krume.

Schritt 5: Gugelhupf backen

Fülle den Teig in die vorbereitete Form und klopfe sie leicht auf die Arbeitsfläche, damit Luftblasen entweichen. Backe den Gugelhupf etwa 45–55 Minuten. Er ist fertig, wenn ein Holzstäbchen mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt, aber kein roher Teig mehr daran klebt.

Schritt 6: Kuchen abkühlen lassen

Lass den Gugelhupf 15 Minuten in der Form ruhen. Stürze ihn dann vorsichtig auf ein Kuchengitter und lasse ihn vollständig auskühlen. Wird die Glasur auf einen warmen Kuchen gegeben, läuft sie zu stark herunter und zieht nicht schön an.

Schritt 7: Schokoladenglasur zubereiten

Hacke die Zartbitterschokolade fein und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel. Erhitze die Sahne, bis sie gerade zu dampfen beginnt, aber nicht kocht. Gieße sie über die Schokolade, lasse alles 2 Minuten stehen und rühre dann Butter ein, bis eine glatte, glänzende Glasur entsteht.

Schritt 8: Glasieren und dekorieren

Gieße die Schokoladenglasur langsam über den abgekühlten Gugelhupf, sodass sie an den Seiten herunterläuft. Streue sofort zerstoßene Zuckerstangen oder Pfefferminzbonbons darüber, solange die Glasur noch weich ist. Vor dem Anschneiden sollte der Kuchen kurz ruhen, damit die Glasur leicht fest wird.


Servieren und Aufbewahren

Serviere den Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf bei Zimmertemperatur, damit die Glasur weich glänzt und die Schokoladennoten voll zur Geltung kommen. Besonders gut passt er zu Kaffee, schwarzem Tee, heißer Schokolade oder einem Glas kalter Milch. Für ein Dessert kannst du ein Stück mit leicht gesüßter Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis anrichten.

Zum Aufbewahren wird der Kuchen am besten luftdicht verpackt. Bei Zimmertemperatur bleibt er 2–3 Tage saftig. Im Kühlschrank hält er etwas länger, sollte aber vor dem Servieren rechtzeitig herausgenommen werden, damit die Krume wieder weich wird. Einzelne Stücke lassen sich gut einfrieren; dafür ohne frische Minzblätter verpacken und langsam bei Raumtemperatur auftauen lassen.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf ohne Kaffee backen?

Ja, du kannst den heißen Kaffee durch heißes Wasser oder heiße Milch ersetzen. Kaffee verstärkt den Schokoladengeschmack, ist aber nicht zwingend nötig.

Wie verhindere ich, dass der Gugelhupf in der Form kleben bleibt?

Fette die Form sehr gründlich ein, besonders alle Vertiefungen. Danach mit Kakao oder Mehl ausstäuben und überschüssiges Pulver ausklopfen. Außerdem sollte der Kuchen etwa 15 Minuten ruhen, bevor er gestürzt wird.

Kann ich frische Pfefferminze statt Pfefferminzextrakt verwenden?

Frische Minze allein gibt im Teig meist nicht genug Aroma ab. Für einen klaren Pfefferminzgeschmack ist Extrakt zuverlässiger. Frische Minze eignet sich aber sehr gut als Dekoration.

Kann ich die Glasur auch mit Vollmilchschokolade machen?

Das funktioniert, macht den Kuchen aber deutlich süßer. Zartbitterschokolade balanciert die Süße des Kuchens und der Zuckerstangen besser aus.

Wie lange sollte der Kuchen vor dem Anschneiden stehen?

Nach dem Glasieren reichen meist 20–30 Minuten, damit die Glasur leicht anzieht. Der Kuchen sollte vollständig ausgekühlt sein, bevor du die Glasur aufträgst.

Kann ich den Gugelhupf einen Tag vorher backen?

Ja, sogar sehr gut. Der Kuchen bleibt saftig und lässt sich am nächsten Tag sauber schneiden. Die Zuckerstangen am besten erst kurz vor dem Servieren auf die noch leicht weiche Glasur streuen, wenn sie besonders knackig bleiben sollen.


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Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du mehr Pfefferminze verwendet, die Glasur extra dick gemacht oder die Zuckerstangen durch Schokoraspel ersetzt?

Ich freue mich immer zu hören, wie andere dieses Rezept anpassen. Fragen sind ebenfalls willkommen – gemeinsam wird jeder Gugelhupf ein bisschen besser.


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Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf


  • Author: Kate Walton
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 12 Stücke

Description

Dieser Schokoladen-Pfefferminz-Gugelhupf ist ein saftiger, intensiver Schokoladenkuchen mit feinem Pfefferminzaroma, glänzender Schokoladenglasur und knusprigen Zuckerstangenstückchen. Er passt perfekt zu Adventskaffee, Feiertagen oder jedem Anlass, bei dem ein festlicher Schokoladenkuchen auf den Tisch soll.


Ingredients

220 g Weizenmehl

70 g Backkakao

180 g Zucker

80 g brauner Zucker

2 TL Backpulver

1 TL Natron

1/2 TL Salz

3 Eier

240 ml Buttermilch

120 ml neutrales Pflanzenöl

120 ml heißer Kaffee

2 TL Vanilleextrakt

1/2 TL Pfefferminzextrakt

180 g Zartbitterschokolade

120 ml Sahne

20 g Butter

50 g zerstoßene Zuckerstangen oder Pfefferminzbonbons


Instructions

1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform gründlich einfetten und mit Kakao oder Mehl ausstäuben.

2. Mehl, Backkakao, Zucker, braunen Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

3. Eier, Buttermilch, Pflanzenöl, Vanilleextrakt und Pfefferminzextrakt in einer zweiten Schüssel verquirlen.

4. Flüssige Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und kurz verrühren. Heißen Kaffee einrühren, bis ein glatter, recht flüssiger Teig entsteht.

5. Teig in die vorbereitete Form füllen und 45–55 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt.

6. Kuchen 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen.

7. Zartbitterschokolade fein hacken. Sahne erhitzen, über die Schokolade gießen, 2 Minuten stehen lassen und mit Butter glatt rühren.

8. Glasur über den abgekühlten Gugelhupf gießen und sofort mit zerstoßenen Zuckerstangen bestreuen. Vor dem Anschneiden kurz fest werden lassen.

Notes

Verwende nicht zu viel Pfefferminzextrakt, da er sehr intensiv ist und den Schokoladengeschmack schnell überdecken kann.

Fette die Gugelhupfform besonders sorgfältig ein, damit der Kuchen sauber aus den Rillen herauskommt.

Gib die Glasur erst auf den vollständig ausgekühlten Kuchen, damit sie schön dick und glänzend bleibt.

  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 50 Minuten
  • Category: Kuchen
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch inspiriert

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 365 kcal
  • Sugar: 28 g
  • Sodium: 245 mg
  • Fat: 18 g
  • Saturated Fat: 7 g
  • Unsaturated Fat: 10 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 48 g
  • Fiber: 4 g
  • Protein: 6 g
  • Cholesterol: 63 mg

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