Lammcurry

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Ein gutes Lammcurry lebt von Geduld, aromatischen Gewürzen und Fleisch, das langsam in einer würzigen Sauce schmort, bis es zart auseinanderfällt. Dieses Rezept verbindet kräftiges Lammfleisch mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und warmen Gewürzen zu einem Curry, das intensiv schmeckt, aber trotzdem ausgewogen bleibt.

Besonders schön ist, dass sich Lammcurry wunderbar vorbereiten lässt. Am nächsten Tag schmeckt es oft sogar noch runder, weil die Gewürze Zeit hatten, sich mit der Sauce zu verbinden. Serviert mit Basmatireis, Naan oder einem Klecks Joghurt wird daraus ein sättigendes Gericht für gemütliche Abende, Familienessen oder Gäste.


Welches Lammfleisch eignet sich am besten für Lammcurry?

Für Lammcurry eignen sich besonders Stücke aus Schulter oder Keule, weil sie beim langsamen Schmoren saftig und aromatisch werden. Das Fleisch sollte in etwa gleich große Würfel geschnitten werden, damit alles gleichmäßig gart. Mageres Filet ist für dieses Rezept weniger ideal, da es bei langer Garzeit schneller trocken werden kann.

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Zutaten für Lammcurry

Lammfleisch bildet die herzhafte Grundlage des Currys. Es sollte gut durchzogen sein, damit es beim Schmoren zart und saftig bleibt.

Zwiebeln sorgen für Süße, Tiefe und eine kräftige Basis der Sauce. Langsam angeschwitzt entwickeln sie besonders viel Aroma.

Knoblauch bringt Würze und rundet die kräftigen Gewürze ab, ohne das Curry zu dominieren.

Ingwer gibt Frische, leichte Schärfe und eine angenehme Wärme, die sehr gut zu Lamm passt.

Tomaten machen die Sauce fruchtig und geben ihr Körper. Sie helfen außerdem, die Gewürze harmonisch zu verbinden.

Joghurt macht die Sauce cremiger und mildert die Gewürze. Er sollte vorsichtig eingerührt werden, damit er nicht ausflockt.

Öl oder Ghee wird zum Anbraten verwendet und trägt die Gewürzaromen besonders gut.

Kreuzkümmel gibt dem Curry eine erdige, warme Note und passt hervorragend zu Lammfleisch.

Korianderpulver sorgt für milde Würze und verbindet die Aromen in der Sauce.

Kurkuma bringt Farbe, eine feine herbe Note und gehört zu vielen Currygerichten dazu.

Garam Masala wird gegen Ende hinzugefügt, damit sein Duft frisch und intensiv bleibt.

Chilipulver bestimmt die Schärfe. Die Menge lässt sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen.

Paprikapulver gibt Farbe, leichte Süße und eine runde Würze.

Salz hebt alle Aromen hervor und sollte während des Kochens abgeschmeckt werden.

Wasser oder Brühe sorgt dafür, dass das Fleisch langsam schmoren kann und eine sämige Sauce entsteht.

Frischer Koriander bringt zum Schluss Frische und einen schönen Kontrast zur kräftigen Sauce.


So bereitest du Lammcurry zu

Schritt 1: Fleisch vorbereiten und würzen

Schneide das Lammfleisch in gleichmäßige Würfel von etwa 3 cm. Tupfe es trocken, damit es beim Anbraten schön bräunt. Vermische das Fleisch mit etwas Salz, Kurkuma, Paprikapulver und Joghurt. Lass es mindestens 20 Minuten ziehen, damit die Gewürze einziehen können.

Schritt 2: Zwiebelbasis langsam anbraten

Erhitze Öl oder Ghee in einem schweren Topf. Gib die fein gehackten Zwiebeln hinein und brate sie bei mittlerer Hitze goldbraun an. Dieser Schritt ist wichtig, weil die Zwiebeln der Sauce Süße, Farbe und Tiefe geben. Rühre regelmäßig um, damit sie nicht anbrennen.

Schritt 3: Knoblauch, Ingwer und Gewürze rösten

Gib Knoblauch und Ingwer zu den Zwiebeln und brate alles kurz an, bis es duftet. Streue Kreuzkümmel, Korianderpulver, Chilipulver und restliches Paprikapulver dazu. Röste die Gewürze etwa 30 Sekunden mit, damit sie ihr Aroma entfalten. Falls der Topfboden zu trocken wird, gib einen kleinen Schuss Wasser dazu.

Schritt 4: Tomaten einrühren und Sauce aufbauen

Rühre die gehackten Tomaten ein und koche sie einige Minuten ein, bis sie weicher werden und sich das Öl leicht am Rand absetzt. Diese Phase macht die Sauce kräftiger und verhindert, dass das Curry wässrig schmeckt.

Schritt 5: Lamm anbraten und schmoren lassen

Gib das marinierte Lammfleisch in den Topf und brate es unter Rühren an, bis es rundum mit der Gewürz-Tomaten-Mischung bedeckt ist. Gieße Wasser oder Brühe dazu, lege den Deckel auf und lass das Curry bei niedriger Hitze etwa 75 bis 90 Minuten schmoren. Rühre gelegentlich um und prüfe, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist.

Schritt 6: Abschmecken und fertigstellen

Wenn das Fleisch zart ist, rühre Garam Masala ein und lass das Curry noch 5 bis 10 Minuten offen köcheln, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Schmecke mit Salz ab und bestreue das Lammcurry vor dem Servieren mit frischem Koriander.


Servieren und Aufbewahren

Lammcurry schmeckt besonders gut mit lockerem Basmatireis, Naan, Chapati oder Fladenbrot. Ein Klecks Naturjoghurt, Gurken-Raita oder ein frischer Salat passen sehr gut dazu, weil sie die würzige Sauce ausgleichen. Wer es besonders aromatisch mag, serviert zusätzlich Limettenspalten und etwas frisch gehackten Koriander.

Reste lassen sich luftdicht verschlossen 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen sollte das Curry langsam bei niedriger bis mittlerer Hitze erhitzt werden, damit das Fleisch zart bleibt. Falls die Sauce zu dick geworden ist, einfach etwas Wasser oder Brühe einrühren. Zum Einfrieren eignet sich Lammcurry ebenfalls gut; im Gefrierfach hält es etwa 3 Monate.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich Lammcurry vorbereiten?

Ja, Lammcurry eignet sich sehr gut zum Vorbereiten. Nach einer Nacht im Kühlschrank schmeckt die Sauce oft noch intensiver, weil sich die Gewürze besser verbinden.

Kann ich das Curry milder machen?

Ja, reduziere einfach das Chilipulver und serviere das Curry mit Naturjoghurt oder Raita. Auch etwas Kokosmilch kann die Schärfe abrunden.

Warum wird mein Lammfleisch nicht zart?

Meist braucht es mehr Zeit. Lamm aus Schulter oder Keule wird erst durch langsames Schmoren weich. Koche es bei niedriger Hitze weiter und gib bei Bedarf etwas Flüssigkeit dazu.

Kann ich statt Joghurt Kokosmilch verwenden?

Ja, Kokosmilch macht das Curry cremiger und milder. Der Geschmack wird etwas weicher und weniger säuerlich als mit Joghurt.

Welche Beilage passt am besten zu Lammcurry?

Basmatireis ist klassisch und nimmt die Sauce gut auf. Naan oder Fladenbrot sind ideal, wenn du die Sauce direkt aus der Schale aufnehmen möchtest.

Kann ich das Curry im Schnellkochtopf zubereiten?

Ja, nach dem Anbraten kann das Curry im Schnellkochtopf je nach Fleischgröße etwa 25 bis 30 Minuten garen. Danach offen einkochen lassen, bis die Sauce sämig ist.


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Und lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Version geworden ist. Hast du es schärfer gekocht, Kokosmilch ergänzt oder mit extra Garam Masala abgeschmeckt?

Ich freue mich immer zu hören, wie andere solche Rezepte für sich anpassen. Fragen sind auch willkommen – lass uns gemeinsam aromatischer kochen.


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Lammcurry


  • Author: Kate Walton
  • Total Time: 2 Stunden 5 Minuten
  • Yield: 4 Portionen

Description

Dieses Lammcurry ist ein aromatisches Schmorgericht mit zartem Lammfleisch, Tomaten, Joghurt, Ingwer, Knoblauch und wärmenden Gewürzen. Die Sauce wird langsam eingekocht, bis sie kräftig, sämig und tief im Geschmack ist – perfekt zu Basmatireis, Naan oder Fladenbrot.


Ingredients

800 g Lammfleisch aus Schulter oder Keule, in Würfeln

2 große Zwiebeln, fein gehackt

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

25 g frischer Ingwer, fein gerieben

400 g gehackte Tomaten

150 g Naturjoghurt

3 EL Öl oder Ghee

2 TL gemahlener Koriander

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL Kurkuma

1 TL Paprikapulver edelsüß

1/2 bis 1 TL Chilipulver

1 1/2 TL Salz

1 TL Garam Masala

250 ml Wasser oder Lammbrühe

15 g frischer Koriander, gehackt


Instructions

1. Lammfleisch trocken tupfen und mit Joghurt, Kurkuma, Paprikapulver und etwas Salz vermischen. 20 Minuten marinieren lassen.

2. Öl oder Ghee in einem schweren Topf erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 10 bis 12 Minuten goldbraun anbraten.

3. Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute mitbraten, bis alles duftet.

4. Korianderpulver, Kreuzkümmel und Chilipulver einrühren. Die Gewürze kurz rösten, bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser zugeben.

5. Gehackte Tomaten einrühren und 8 bis 10 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce kräftiger wird.

6. Mariniertes Lammfleisch in den Topf geben und 5 Minuten unter Rühren anbraten.

7. Wasser oder Brühe zugießen, den Deckel auflegen und das Curry 75 bis 90 Minuten bei niedriger Hitze schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist.

8. Garam Masala einrühren und das Curry 5 bis 10 Minuten offen köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist.

9. Mit Salz abschmecken und vor dem Servieren mit frischem Koriander bestreuen.

Notes

Für besonders zartes Fleisch Lamm aus Schulter oder Keule verwenden und nicht zu heiß kochen.

Die Zwiebeln langsam goldbraun anbraten, da sie die Grundlage für eine aromatische Sauce bilden.

Das Curry schmeckt am nächsten Tag noch intensiver und lässt sich sehr gut vorbereiten.

  • Prep Time: 25 Minuten
  • Cook Time: 1 Stunde 40 Minuten
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Schmoren
  • Cuisine: Indisch inspiriert

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 520
  • Sugar: 7 g
  • Sodium: 920 mg
  • Fat: 34 g
  • Saturated Fat: 12 g
  • Unsaturated Fat: 19 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 15 g
  • Fiber: 4 g
  • Protein: 38 g
  • Cholesterol: 125 mg

Keywords: Lammcurry, Lamm Curry, Curry mit Lamm, Schmorgericht, indisches Curry

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Würzige Cheddar-Jalapeño-Maiswaffeln